Tiere +

Tiere + Landschaften

Katze Mimi, Tiere, Acryl, Romy Rizzi, Krumpendorf, Pritschitz

Ich lebe – neben meinem Mann – mit zwei zugelaufenen Katzen zusammen. Tiermalerei zählt nicht zu meinen Prioritäten. Da ich aber Tiere im Allgemeinen und unsere Haustiere im Speziellen liebe, male ich sie auch immer wieder einmal.

Sehr gerne tue ich das, wenn Menschen mich bitten, ein Gemälde von ihren Vierbeinern zu schaffen. So entstanden die meisten der Bilder. Und wenn mich ein Jäger oder eine Reiterin um ein Bild bitten, dann entstehen auch solche Bilder.

Vornehmlich aber male ich Katzen …

… und Hunde

… und seltener Landschaften

Gleitet mein Blick aus dem Fenster meines Ateliers, dann sehe ich den Pyramidenkogel.

… und noch zwei Fabeln von Aesop

Der Hund und das Stück Fleisch

Ein großer Hund hatte einem kleinen, schwächlichen Hündchen ein dickes Stück Fleisch abgejagt. Er brauste mit seiner Beute davon. Als er über eine schmale Brücke lief, fiel zufällig sein Blick ins Wasser. Wie vom Blitz getroffen blieb er stehen, denn er sah unter sich einen Hund, der gierig seine Beute festhielt. „Der kommt mir zur rechten Zeit“, sagte der Hund auf der Brücke, „heute habe ich wirklich Glück. Sein Stück Fleisch scheint noch größer zu sein als meins.“Gefräßig stürzte sich der Hund kopfüber in den Bach und biß nach dem Hund, den er von der Brücke aus gesehen hatte. Das Wasser spritzte auf. Er ruderte wild im Bach umher und spähte hitzig nach allen Seiten. Aber er konnte den Hund mit dem Stück Fleisch nicht mehr entdecken, er war verschwunden. Da fiel dem Hund sein soeben erbeutetes, eigenes Stück ein. Wo war es geblieben? Verwirrt tauchte er unter und suchte danach. Doch vergeblich, in seiner dummen Gier war ihm auch noch das Stück Fleisch verlorengegangen, das er schon sicher zwischen seinen Zähnen gehabt hatte.

Rabe und Fuchs

Ein Rabe hatte einen Käse gestohlen, flog damit auf einen Baum und wollte dort seine Beute in Ruhe verzehren. Da es aber der Raben Art ist, beim Essen nicht schweigen zu können, hörte ein vorbeikommender Fuchs den Raben über dem Käse krächzen. Er lief eilig hinzu und begann den Raben zu loben: „O Rabe, was bist du für ein wunderbarer Vogel! Wenn dein Gesang ebenso schön ist wie dein Gefieder, dann sollte man dich zum König aller Vögel krönen!“ Dem Raben taten diese Schmeicheleien so wohl, dass er seinen Schnabel weit aufsperrte, um dem Fuchs etwas vorzusingen. Dabei entfiel ihm der Käse. Den nahm der Fuchs behend, fraß ihn und lachte über den törichten Raben.

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